1949 gründete der Endokrinologe Hellmut Haubold  die Firma MUCOS, mit der er selbst entwickelte Vitamin-Emulsionen, sogenannte „Mulsine“, vertrieb.

Mitarbeiter der ersten Stunde war der Biologe und Diplom-Kaufmann Karl Ransberger, der die internationale Erfolgsgeschichte von MUCOS Pharma maßgeblich prägte. Bereits im Jahr 1957 übernahm er die Geschäftsführung der damals nur vier Mitarbeiter starken Firma.

Kurze Zeit später lernte Ransberger den in New York praktizierenden Mediziner Prof. Max Wolf kennen. Gemeinsam mit seiner Kollegin Helen Benitez von der Columbia University hatte dieser es geschafft, einzelne Enzyme zu isolieren und zu erforschen. Ein Ergebnis ihrer Forschung war ein Gemisch aus Enzymen, die entzündungshemmend wirkten und degenerativen Prozessen entgegenwirkten. Nach ihrer beider Namen nannten sie diese Kombination „Wolf-Benitez-Enzymgemisch“, später kurz WoBe-Enzyme; die Grundlage für das heutige Wobenzym.

Nach Einführung der Enzymprodukte in den 1960er Jahren konzentrierte sich MUCOS Pharma auf die weitere Erforschung der Enzymtherapie und den Vertrieb der Präparate. Es dauerte knapp 20 Jahre, bis die Firma sich für einen  weiteren großen Schritt nach vorne entschied und zunächst in größere Räumlichkeiten in der Nähe Münchens zog. Dort wurde die internationale Expansion des Unternehmens vorbereitet und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Anfang der 1990er Jahre auch umgesetzt: 1991 eröffnete MUCOS eine Zweigstelle in Prag.

2007 übernahm Atrium Innovations die Firma. Das kanadische Unternehmen ist selbst erfolgreich in den Bereichen Pharma, Kosmetik und Ernährung tätig und greift auf ein gut ausgebautes internationales Vertriebsnetz zurück.

Heute sind die  MUCOS-Präparate in über 30 Ländern auf drei Kontinenten erhältlich. Dem Ziel, die Enzymtherapie weltweit zugänglich zu machen, ist MUCOS Pharma damit wieder ein Stück näher gekommen!

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