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Anwendungsgebiete

Gefäßerkrankungen, Rheumatische Erkrankungen, Entzündungen, Sportverletzungen, Viruserkrankungen, Krebserkrankungen

Wann hilft eine Enzymtherapie?

Immer wieder liest und hört man, dass bei vielen Krankheitsbildern die Einnahme von Enzymen empfohlen wird. Aber was sind eigentlich Enzyme und wieso können sie bei sehr unterschiedlichen Krankheiten helfen? Ohne Enzyme gibt es kein Leben. In jedem menschlichen Organismus sind rund 20.000 verschiedene Enzyme an verschiedensten biochemischen Prozessen im Körper beteiligt. Das heißt: Enzyme sind dafür verantwortlich, dass beispielsweise der Stoffwechsel, die Nahrungsverwertung, der Blutfluss und die Energieaufnahme funktionieren. Außerdem sind Enzyme für ein intaktes Abwehrsystem unverzichtbar.

Diese Vielzahl an Aufgaben, die Enzyme erfüllen müssen, macht nachvollziehbar, weshalb bei sehr verschiedenen Erkrankungen durch eine Enzymtherapie der Heilungsprozess nachweislich beschleunigt werden kann.



So helfen Enzympräparate z.B. bei Sportverletzungen, indem sie die Durchblutung fördern und die Wundheilung verbessern.

Bei rheumatischen Beschwerden haben Untersuchungen gezeigt, dass eine Enzymtherapie in bestimmten Fällen genauso wirkungsvoll ist wie die Behandlung mit klassischen Rheuma-Medikamenten, die - im Gegensatz zu Enzymen - aber erhebliche Nebenwirkungen haben können.

Enzyme haben sich auch bei der Behandlung von Krebspatienten bewährt, vor allem auch zur Behandlung von Entzündungen nach Strahlenbehandlung. Sie tragen entscheidend zur Stärkung des Immunsystems der Patienten bei. Um den Körper mit zusätzlichen Enzymen zu versorgen, reicht es allerdings nicht aus, enzymhaltige Früchte wie Ananas, Papaya, Feigen oder Kiwis zu essen. Die Enzyme aus der Nahrung gelangen nämlich nicht in die Blutbahn, weil sie vorher schon von der Magensäure zerstört werden. Deshalb können Enzyme als Arznei nur wirken, wenn sie in Tablettenform eingenommen werden. Eine spezielle Drageeschicht schützt die Enzyme dann vor der Magensäure, und sie können effektiv an die Stelle im Organismus gelangen, wo sie gebraucht werden.